Die Gäste aus Crossen mußten die 1.Halbzeit mit einem Mann weniger auskommen, obwohl genügend Spieler zugesagt hatten. Trotz Unterzahl konnte Crossen das Spiel offen gestalten und hatte einige gute Schußgelegenheiten. Aber die Schüsse verfehlten alle das Ziel. Mit hoher Laufbereitschaft in allen Mannschaftsteilen ließ die Abwehr nur wenig zu oder der gut aufgelegte Torhüter Litzbach hielt glänzend. So wehrte er einen Schuß aus Nahdistanz gedankenschnell ab, den wohl jeder schon im Tor sah. Nur einmal war auch er machtlos, als die Abwehr nur kurz nicht im Bilde war und der Gegner frei vor ihm auftauchte und einschoß.
Als mit Beginn der 2. Halbzeit der langersehnte 11 Mann doch noch eintraf (er wurde versehentlich nach Wildenfels geschickt), begann die große Aufhohljagd. Mit großem Kampf setzte man Schönfels unter Druck. Von vielen Chancen konnte aber nur eine genutzt werden. Der Ausgleich entsprang einer schönen Flanke von rechts mit anschließendem Direktschuß von Stefanidis. Schönfels kam nur zu gelegentlichen Gegenangriffen. Leider wurde bei dem großen kämpferischen Einsatz vergessen, daß man eine dichte Abwehr fast nur über die Außen überlisten kann (siehe Ausgleich). Verbesserungswürdig ist auch noch, daß bei allem Einsatz trotzdem die Fairneß vorherrschen sollte. Schönfels beschwerte sich berechtigt über das eine oder andere harte Einsteigen, obwohl sie auch keine Waisenknaben waren. Als dann kurz vor Ultimo Kraft und Konzentration bei Crossen nachließ kam Schönfels wie aus heiterem Himmel noch zum Siegtreffer. Eine Freistoßeingabe wurde per Kopf ins Crossener Tor befördert. Torhüter Litzbach war ohne Chance.
