Um diese Partie überhaupt stattfinden zu lassen waren gleich vier Gastspieler erforderlich. Mit einer daher auf vielen Positionen umgestellten Formation zog man sich dennoch beachtlich aus der Affäre. Es muß aber auch hinzugefügt werden, dass unsere Gegner einen Großteil zum Gelingen mit dazu beitrugen. Die Aktionen auf dem trotz vorhergehendem tagelangen Dauerregen schon wieder gut abgetrockneten Platz spielten sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab, und die wenigen Chancen auf beiden Seiten brachten nichts zählbares. Bei zwei heiklen Situationen im Lok-Strafraum blieb der durchaus berechtigte Elfmeterpfiff jedoch aus. So dauerte es fast bis zum Pausenpfiff ehe Uwe Kaluzny nach Flanke von Kai Tittel einen Kopfball im Lok-Tor versenken konnte.
In der zweiten Halbzeit ging unserer Mannschaft mehr und mehr die Puste aus. Die Fehlpässe häuften sich – zum Glück auch beim Gegner. Mitte der zweiten Hälfte erzielte Michael Schmidt mit einem platzierten Flachschuß aus der Distanz etwas schmeichelhaft für uns den zweiten Treffer.
Doch Lok gab sich längst noch nicht geschlagen und nutzte eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr zum Anschlusstreffer. Man mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte und drängte nun auf den Ausgleich. Eine etwas verunglückte Flanke landete auf der Latte des Crossener Tores und mit Glück und Geschick wurde der kostbare Vorsprung bis zum Schlusspfiff des ansonsten umsichtig agierenden Schiris Wolfgang Scholz verteidigt.
Aufgrund der momentan dünnen Spielerdecke musste das kommende Auswärtsspiel bereits abgesagt werden.