Desolate Abschlussschwäche besiegelt die Niederlage (23:32).
Schon beim Aufwärmen war deutlich zu erkennen, dass der Spitzenreiter der Liga aus Fraureuth alles dafür geben wird, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Dem Team aus Crossen hingegen fehlte es an Biss, Einstellung und Willen. Bis zum 5:6 (16. Minute) konnte das Team dieses Fehlen jeglicher Einstellung noch kompensieren. Doch auch in dieser Phase war schon deutlich zu erkennen, dass Fraureuth II in jeder Hinsicht aggressiver und motivierter zu Werke ging und den Sieg unbedingt erringen wollte. So ging man bereits mit einem Rückstand, nämlich mit 12:13 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit war der TSV völlig von der Rolle. Der für den enttäuschenden Marcel Seifert ins Tor gekommene Enrico Dannler konnte durch einige gute Aktionen dazu beitragen, dass die Gäste sich nicht noch schneller absetzen konnten. Die Mannschaft zeigte in der Abwehr nicht das nötige Engagement und ließ die starken Fraureuther immer wieder zu leichten Torerfolgen kommen. Im Angriff lief gar nichts zusammen. Ohne Zug zum Tor blieben die Wurfversuche häufig in der Abwehr hängen. Es gab jede Menge technische Fehler und eine Vielzahl von guten Chancen wurde leichtfertig vergeben. Ja sogar eine zweifache Überzahl beim Stande von 13:15 blieb für den TSV ohne Torerfolg! Beim Spielstand von 13:17 für Fraureuth II brachen dann auch alle Dämme. In der Abwehr fehlte dem TSV jeder Wille, den Gegner zu schlagen. Vorn wurden die wenigen heraus gespielten Chancen teilweise kläglich vertan. Auch mehrere Umstellungen der Abwehrformation sowie Ein- und Auswechslungen brachten keine Wende. In der 47. Minute konnte Fraureuth seine Führung leicht ausbauen, da sie die zweifache Überlegenheit auch in Tore umsetzen konnten. Sascha Schleinschok und Daniel Dannler erhielten da jeweils eine 2 Minuten Zeitstrafe. Daniel Dannler konnte somit vorzeitig zum duschen gehen, es war seine 3. Zeitstrafe. Was die Mannschaft an diesem Tag zeigte, spottet jeder Beschreibung. Einstellung, Moral und Kampfgeist waren quasi nicht vorhanden. So kann man kein Spiel gewinnen.
Die Mannschaft möchte sich an dieser Stelle bei allen anwesenden Fans entschuldigen und wird als kleine Entschädigung jedem Fan, der sich dieses Waterloo angesehen hat, beim nächsten Heimspiel, am 05.12.2010 um 14.00 Uhr in Mosel gegen den ZHC III, ein Glas Sekt aus der Mannschaftskasse bezahlen.
Und natürlich will die Mannschaft dann wieder gewinnen, auch wenn am Abend davor die Weihnachtsfeier stattgefunden hat.
TSV Crossen: Tor: Marcel Seifert, Enrico Dannler; Robert Müller (2), Andy Scheinert, Oleg Schäfer (1), Marcel Klitzsch, Simon Söllner (2), Tobias Friedrich (1), Michael Claus, Daniel Dannler (10), Matthias Härtel (1), Robert Görke, Michael Zeh, Sascha Schleinschok (6)
Spielfilm: 1:0, 2:1, 3:2, 5:4, 5:5, 5:6 (16. Min), 8:10, 8:11, 10:11, 10:12, 11:12 (28.), 12:13 (HZ),
12:14, 13:15 (33.) 2-fache TSV-Überzahl, 13:16, 15:19, 18:22 (46.) 2-fache HC-Überzahl, 18:25, 20:26, 21:29 (43.), 21:31, 21:32, 22:31, 22:32, 23:32 Ende



