Ein Derby-Sieg als Dankeschön für den Trainer – so die Devise vor dem Spiel.
Trainerin Nine Mittag sieht beim 27:24 in Heimspiel diesmal eine starke Leistung.
Nach der schwachen Vorstellung im Pokal gegen Fraureuth war der TSV Crossen nicht wiederzuerkennen.

Für die starke Lok war es die zweite Niederlage der Saison. Bisher hatten sie nur gegen Lichtenstein das Nachsehen. Es war wie schon so oft in dieser Saison - die Handballer des TSV Crossen verschliefen den Start in die Partie (4:7 in der 11. Minute). Sie kämpften sich aber mit einer kräftezehrenden Aufholjagd, guter Abwehr vor dem Tor sowie zwei guten Torleuten wieder heran (10:11 in der 23. Minute) und ließen die Fans zur Halbzeit jubeln. Es ging mit einer 13:12 Führung in die Kabine.

Diesmal kam Crossen hellwach aus der Kabine. Nach 39 Minuten hatten sie das 13:12 ausgebaut, führten nun 18:13. Wer nun dachte, das Spiel ist gelaufen, sah sich wieder einmal getäuscht. Einige Fehlwürfe und überhastete Aktionen brachten den Gast in der 56. Minute noch einmal bis auf 24:22 heran. Zwar trafen Patrick Ebert (7) und Matthias Härtel (6) für die Gastgeber, dafür wurde der Lok Spieler Steffen Junghans (5+4) nicht richtig gut abgeschirmt.
Crossen nahm die Auszeit, um sich für die letzten Minuten neu einzustellen. Diese Maßnahme zeigte die erhoffte Wirkung. Der TSV konnte wieder auf drei Tore davonziehen und so den verdienten Sieg nach Hause bringen.
Festzustellen bleibt die nach wie vor zu hohe Fehlwurfquote von 9 Fehlwürfen, die teilweise unkonzentrierten Konter bzw. Fehlabspiele (11x) und die fehlende Übersicht am Kreis.
Hervorzuheben ist jedoch, dass es keine Maulereien und Motzereien seitens des TSV, dafür aber eine fantastische Unterstützung durch die TSV-Fans gab.

TSV Crossen: Tor: Marcel Seifert, Enrico Dannler; Robert Müller (4), Robert Görke, Sascha Schleinschok (3), Christoph Schramm (2), Tobias Friedrich (1), Matthias Härtel (6), Patrick Ebert (7), Martin Kreil (2+2)

Fahrplan: Spielernummer: 1-Marcel Seifert, 12-Enrico Dannler; 2-Robert Müller, 3 Robert Görke, 5-Sascha Schleinschok, 7 Christoph Schramm, 8 Tobias Friedrich, 11-Matthias Härtel, 13 Patrick Ebert, 17-Martin Kreil

Lok Anwurf – 0:1 – 13 Latte – 12 gehalten – Konter über 2 vergeigt – Lok aus - 1:1 durch 5 – 1:2 – 2 TW gehalten, 13 Gelb, 12 gehalten aber Einwurf, Konter über 11 wirft über das Tor – 7m für Lok durch 2, 12 glänzend gehalten - 2:2 durch Konter über 2 – 2:3 durch 7m und 2Minuten für 13 – 2:4 – 3:4 durch 17, 7m –3:5 - 4:5 durch 11 – 4:6 – 2 Schrittfehler – 4:7 –TW gehalten von 13 - 5 Fuß nach Pass von 13, 17 Pfosten – 5:7 durch Konter über 2 – 6:7 durch Konter von 13 (Heber) – 6:8 – 13 über Tor – 7:8 Konter über 7 - 7:9 - 8 vorbei, 13 TW gehalten – 1 gehalten – 8:9 durch 13 – 1 gehalten, aber 11 Fehlpass auf 7 – 8:10 – 9:10 durch 13 – 9:11 – 10:11 durch 13 – 11:11 durch 7m von 17 (8 7m geholt) – 12:11 Konter über 13 – 1 gehalten – 13:11 durch 0 – 3 Fehlpass völlig frei stehend! – 13:12 – 7m an Pfosten durch 17 – ENDE 1. Halbzeit.

2. Hälfte: TSV Anwurf und 13 Pfosten, Abpraller fängt 2 zum 14:12 – 15:12 durch Konter von 11 – 12 gehalten, Konter 13 zu 2 schlechter Pass – 7m herausgeholt von 7, 13 verschießt – 12 gehalten – 16:12 durch 5 – 16:13 – 17:13 durch 17 – 2 freistehend Aufsetzter übers Tor – 18:13 durch 5 – 18:14 – 13 TW gehalten – 18:15 – 5 neben Tor, in Überzahl 5 Fehlpass – 18:16 – 19:16 durch 11 – 20:16 durch 11 Konter – 21:16 durch 2 Konter – 17 TW gehalten – 22:16 durch 13 – 8 auf TW – 22:17 – 22:18 – 8 auf 11 Fehlpass – 22:19 – 13 auf TW – 23:19 durch 11, vorher 13 auf TW – 23:20 durch 7m – 7 Stürmerfaul – 13 Fehlpass – 24:20 durch Konter 17 – 24:21 – 13 auf 5 Fehlpass – 24:22 durch 7m – 25:22 durch 13 – 2Minuten für 13 und einmal für Lok – 25:23 – 8 Fehlpass – 26:23 durch Konter von 7 – 26:24 durch 7m – 27:24 durch 8 .- ENDE