TSV ringt Lok nach unglaublichem Finish nieder – Überragende Mannschaftsleistung endet mit deutlichen 29 : 16 (10:10) Heimsieg
Es war angerichtet zum Derby. Mit dem ESV Lok Zwickau kam ein Nachbar in die gefüllte Mosler-Halle. Allen Anwesenden, inklusive Spielern und Trainern konnte man die Vorfreude auf ein intensives Handballspiel anmerken. Den Vorzeichen entsprechend starteten beide Teams in die Begegnung, schenkten sich von Beginn an nichts und sorgten so früh für Begeisterung auf den Rängen. Der TSV zeigte sich spieltaktisch bestens vorbereitet und unterband immer wieder die gefürchteten Einzelaktionen der Lok-Alt-Ausnahmekönner. In der Offensive präsentierten sich die Hausherren ebenfalls spielfreudiger, scheiterten nur noch zu oft am gut aufgelegten Lok-Schlussmann. So verlief die erste Hälfte des Spiels ausgeglichen was auch der Halbzeitstand von 10:10 belegt. In der zweiten Hälfte spürte man deutlich die Bemühungen des TSV, das Spiel an sich zu reisen, bei Lok lief in den ersten zehn Minuten der zeiten Halbzeit gar nichts mehr zusammen, die Abwehr wurde umgestellt, was letztlich auch der Schlüssel zum klaren Erfolg war.
Mit acht Treffern in Folge zum 18:11 – da staunten die Zuschauer nicht schlecht - bogen die Gastgeber auf die Siegerstraße ein und waren nach dem beruhigenden Vorsprung in ihrer stärksten Phase kaum noch zu stoppen. Wie aus einem Guss spielte der TSV jetzt auf und drängte die Gäste immer stärker in die Statistenrolle. So war die Partie beim 25:15 (50.) bereits vorzeitig entschieden.
Dank einer überragenden Mannschaftsleistung und der wiederum sehr starken Leistung von Patrick Ebert, der 10 Treffer erzielte, und Daniel Dannler, der ebenfalls 6 Treffer und 3 7m versenkte, wurde der Gegner in Schach gehalten.
Einige Zeitstrafen sorgten in der Schlußphase auf beiden Seiten für mehr Raum, den die TSV Handballer besser nutzten. Die Führung gaben sie nicht ab und durften sich von ihren Fans lautstark feiern lassen.
TSV Crossen: Tor: Marcel Seifert, Enrico Dannler; Robert Müller, Sascha Schleinschok (4) Simon Söllner, Christopher Schramm, Tobias Friedrich (4), Michael Claus, Daniel Dannler (9), Matthias Härtel (1), Patrik Ebert (10), Marcel Klitzsch (1), Martin Kreil