Ein Dank an die Schiedsrichter-Ersatzkollegen des ZHC Grubenlampe Frank Otto und an unseren Robert Müller für das kurzfristige Einspringen. Konzentriert und sehr engagiert haben wir das Spiel begonnen, die Abwehr stand sehr kompakt, so dass es für den ZHC kaum ein Durchkommen gab. Man war schnell auf den Beinen, hat in der Abwehr die Räume sehr eng gemacht und im Angriff wurde meistens schnell und variantenreich gespielt. Es war demnach nicht überraschend, dass wir mit einem Vorsprung von 3 Toren (9:12) in die Pause gingen.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte dominierte der TSV Crossen das Geschehen und alles sah zunächst danach aus, als würden die Gäste einen Sieg einfahren (11:15). Allerdings ließ die Konzentration immer mehr nach, und auch aus dem Tor heraus kamen weniger Impulse als noch in Halbzeit eins. Dies führte dazu, dass sich der TSV nie weiter als mit drei Toren absetzen konnte und die Gastgeber immer auf Tuchfühlung waren. Es sah nach einem Sieg aus.... tja...wenn es keine letzten 5 Minuten der zweiten Halbzeit gegeben hätte.
Die gibt es aber im Handball und wie wir bitter erfahren mussten, reicht es nicht aus, 55 Minuten lang zu führen, um den Sieg in den letzten 2 Minuten des Spiels an die sehr aufopferungsvoll spielenden ZHC-ler abgeben zu müssen. Von all dem, was wir in der ersten Halbzeit gut umgesetzt haben, war im letzten Drittel nichts wieder zu sehen. Die Abwehr stand. Im Angriff hat man versucht durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, was meistens scheiterte oder man hat aus unvorbereiteten Positionen voreilig und sehr schwach abgeschlossen.
Der Grund dafür war, ja das weiß keiner so richtig. Als dann auch noch drei Siebenmeter und drei weitere klare Chancen ausgelassen wurden (Spielstand 11:15: 7m D. Dannler an Pfosten, 7m M- Kreil an Pfosten, ZHC –Zeitspiel – P. Ebert auf Torwart, 7m M. Härtel vorbei, ZHC Ball verloren, M. Kreil Torwart gehalten, ZHC zum 12:15!) witterte Grubenlampe Morgenluft und kämpfte sich heran. Crossen nahm die Auszeit, um sich für die letzten 15 Minuten neu einzustellen. Diese Maßnahme zeigte leider nicht die erhoffte Wirkung, und der TSV konnte nicht wieder davonziehen. 4 Minuten vor Ende schafft der ZHC den Ausgleich zum 21:21.
Danach ging das „Festival“ weiter: P. Ebert an Latte, aber Freiwurf; C. Schramm Ball verloren und 2 Minuten für Schrammi und 7m für den ZHC (59:09). Diese Einladung lässt sich der ZHC nicht nehmen und verwandelt zum 22:21 und bringt die Zeit über den Schlusspfiff.
Die Rote Karte für D. Dannler 13 Sekunden vor Ende geht da völlig unter.
Am letzten Spieltag (14.04.12 um 18.00 Uhr) sollte deshalb gegen die bisher im unteren Tabellendrittel befindliche Vertretung des SV Niederfrohna noch mal ein Sieg vor heimischer Kulisse möglich sein.
TSV Crossen: Tor: Marcel Seifert, Enrico Dannler; Robert Görke, Sascha Schleinschok (3), Simon Söllner, Christoph Schramm (2), Michael Claus, Daniel Dannler (2+1), Matthias Härtel (5), Patrick Ebert (6), Martin Kreil (2)



