Am ersten Rückrunden- Spieltag der Landesklasse feierte der TSV Crossen seinen zweiten Auswärtserfolg der aktuellen Saison. Beim Tabellenvorletzten TSV Germania Chemnitz setzte sich die Elf aus Nord- Zwickau dank eines Last- Minute- Tores von Dominik Weis mit 3:2 (2:0) durch. Damit überwintert die Mannschaft von TSV- Cheftrainer Sven Döhler mit 28 Zählern auf einem respektablen fünften Tabellenplatz. "Wir sind mit der Entwicklung, die unsere Mannschaft in der Hinrunde genommen hat natürlich sehr zufrieden. Das war nach der Sommervorbereitung nicht so souverän zu erwarten.", zeigt sich TSV- Abteilungsleiter Thomas Wunderlich zufrieden. Das Spiel beim TSV Germania gestalteten die Crossener vorerst sicher. Die Führung nach einer Viertelstunde war die Folge. Nach direktem Zusammenspiel durch das Zentrum über Tom Schmidt, der sein Pflichtspieldebüt für den TSV feierte, und Manuel Stiefel umkurvte Torschütze Dominik Weis den Chemnitzer Schlussmann Tim Gündel und schob sicher ein. Danach hatten die Gastgeber ihre beste Chance in Abschnitt eins. Nach einem Eckball lenkte TSV- Torwart Tommy Kitruschat einen Kopfball gegen den Querbalken (19.). Bis zum Pausenpfiff der souverän agierenden Schiedsrichterin Nadine Rollert hätte die Döhler- Elf das Ergebnis deutlich in die Höhe treiben müssen. Mehr als ein zweiter Treffer sollte aber nicht gelingen. Das 2:0 resultierte aus einem Freistoß von Florian Otto, der den Ball durch die Germanen- Mauer feuerte.
Mit Beginn der zweiten Hälfte verlor der Gast völlig die Bindung zum Spiel. Die Mannschaft von Andreas Engelhardt roch nun Lunte und brachte den TSV mit kämpferischen Mitteln aus dem Tritt. Mitte des zweiten Spielabschnittes sollte sich das bezahlt machen. Erst sorgte Martin Straube für den Anschluss (63.) und nur elf Minuten später egalisierte Lukas John das Ergebnis (74.). Der Gast aus Zwickau wankte, fiel aber nicht. Wie schon in der Vorwoche beim Sieg gegen Tanne Thalheim (2:1) sollte der Siegtreffer erst nach 90 Minuten fallen. Florian Otto tankte sich filigran an der Grundlinie durch und dessen Pass in den Rücken der Chemnitzer Abwehr schob Dominik Weis klassisch ein.
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. Wir hätten das Spiel bereits in der ersten Halbzeit klarer für uns entscheiden müssen. Mit unserer zögerlichen Art in der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner aufgebaut. Über das Endergebnis sind wir natürlich mit Blick auf unsere Auswärtsbilanz trotzdem sehr glücklich.", so TSV- Trainer Sven Döhler nach Spielende.
Aufgebot: Kitruschat - Kubec, Krämer, Th. Schaller, Berkefeld - Schmidt, Stiefel - Weis, Bleich, Maier (56. John) - Otto (V)
Tore: 0:1 Weis (16.), 0:2 Otto (30.), 1:2 Straube (63.), 2:2 John L. (74.), 2:3 Weis (90+1)
Zuschauer: 35 (20 Gäste)
Schiedsrichterin: Nadine Rollert (Leipzig)



